Am 18. Februar veranstalten wir ein erstes Treffen in Berlin. Dazu sind alle Interessierten herzlich eingeladen, um sich kennenzulernen, zu diskutieren und um nächste Schritte zu planen. Die Einladung mit dem genauen Ort und der Uhrzeit folgt in Kürze.
Wir möchten Euch gerne den Zwischenstand unserer Umfrageergebnisse vorstellen, die detaillierte Auswertung werden wir dann nach Abschluss der Umfrage veröffentlichen: bisher haben über 3000 Teilnehmer_Innen den Fragebogen komplett ausgefüllt. Berlin, Hannover, Erlangen-Nürnberg, Jena, Köln, Münster und Tübingen liegen ganz vorne! Vielen Dank an die Teilnehmer_Innen vor Ort! Aus manchen anderen Unis kam bisher leider kaum Feedback, daher unsere Bitte an Euch: sprecht Bekannte und Freund_Innen aus anderen Unistädten an, um noch so viele Interessierte wie möglich zu erreichen. Ein tolles Mittel ist dabei immer das Verschicken der Emails, die natürlich den Umfrage-Link enthalten sollen, über Uni- und Semesterverteiler, die möglichst viel gelesen werden.
1. 11,1 % der teilnehmenden Studierenden haben nicht oder wahrscheinlich nicht vor, in Deutschland als Ärztin/Arzt zu arbeiten.
2. 87,3 % finden die Arbeitsbedingungen in deutschen Kliniken im Durchschnitt unattraktiv oder eher unattraktiv.
3. 52,0 % spielen mit dem Gedanken, wegen der Arbeitsbedingungen nicht als Ärztin/Arzt in Deutschland zu arbeiten (wieder "stimme zu" und "stimme eher zu" zusammen).
4. Für 3,7 % sind die Arbeitsbedingungen bei der Jobsuche irrelevant.
5. 98,7 % sagen, sie stimmten eher zu oder ganz zu, dass sich an den Arbeitsbedingungen etwas ändern muss.
6. 91,4 % wären bereit, sich für eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen einzusetzen (wieder "stimme zu" und "stimme eher zu" zusammen).
7. Auf die Frage, ob sie an einer Demo teilnehmen würden, um auf die Verbesserung der Arbeitsbedingungen zu drängen, sagen 34,1 % "Ja", 34,7 % "wahrscheinlich", 25,1 % sagen "vielleicht" und 6,0 % "nein".
8. An der Aktion, für eine gewisse Zeit die Arbeit als Assistenzärztin/-Arzt nicht aufzunehmen, um die derzeitigen Arbeitsbedingungen ins öffentliche Bewusstsein zu rücken, würden 11,8 % teilnehmen, 17,5 % wahrscheinlich und 35,7 % vielleicht teilnehmen. 34,9 % würden nicht mitmachen.
Fazit: Die überwältigende Mehrheit will Veränderung - und wir sind gespannt auf weitere Antworten!
Am 18. Februar veranstalten wir ein erstes Treffen in Berlin. Dazu sind alle Interessierten herzlich eingeladen, um sich kennenzulernen, zu diskutieren und um nächste Schritte zu planen. Die Einladung mit dem genauen Ort und der Uhrzeit folgt in Kürze.
Seit heute verschicken wir Mails an die Fachschaften mit der Bitte um Weiterleitung. Aber damit werden wir nicht alle Studierende erreichen können, manche Fachschaften leiten nicht weiter und bei vielen Studenten wird die E-Mail in der sonstigen Verteiler-Flut untergehen.
Darum nochmal: Bitte leitet den Link zur Umfrage an so viele Medizinstudenten (und passende Mail-Verteiler) in Deutschland weiter wie nur möglich!
Zeit für Action!
Trage dich in unsere E-Mail-Liste ein, dann werden wir dich über die Ergebnisse der Umfrage und wichtige Aktionen informieren.
Wir sind eine Gruppe von MedizinstudentInnen des der Charité Berlin, die die Hoffnung auf ein gutes Arztleben noch nicht aufgegeben hat.
In der nächsten Zeit werden wir bundesweit eine Umfrage unter MedizinstudentInnen durchführen.
Aber diese Umfrage ist nur der erste Schritt. Wir hoffen, auf diesem Wege Gleichgesinnte zu finden und zu vernetzen. Deshalb gibt es hier ein Forum.
Und wir hoffen, eine Diskussion anzustoßen über das, was in unserem Medizinwesen nicht stimmt und was man im Großen wie im Kleinen verändern kann.Denn wir sind eine kleine Gruppe und auch nur politische Amateure. Wenn sich je etwas an den Bedingungen ändert, dann nur, wenn die StudentInnenen sich rühren, so lange sie noch Zeit haben vor dem PJ. Wir sind keine Organisation, sondern eine kleine Gruppe, die den Anstoß zur Selbstorganisation geben will.
An dieser Stelle werden wir demnächst die Ergbnisse unserer Umfrage veröffentlichen und auf Interessantes für aktionsfreudige MedizinstudentInnen hinweisen.
Zeit für Action!